Mit einer neuen Website in die digitale Welt hinauszugehen will wohl überlegt sein.
Einerseits
Braucht es das wirklich? Für wen soll das gut sein? Gibt es nicht zahlreiche andere, einfachere Möglichkeiten digitaler Präsentation, die viel rascher erzeugt sind und vielleicht auch noch eine viel größere Reichweite erzielen (was auch immer das bedeuten kann)? Eine Website, die kein Wirtschaftsfaktor, kein Werbe- oder Verkaufsmedium sein will?
Andererseits
Ehrliche Bilder, die so vielleicht noch nicht zu sehen waren und doch eine Aussage- und Anziehungskraft haben. Texte, die gelesen und nicht nur überflogen werden wollen. Eine Website, die in unserer hektischen Zeit zum Verweilen einlädt.
Aufmerksamkeit
Geht es mir darum, euch die Schönheit der Welt zu zeigen, euch für die Fragilität der Natur zu sensibilisieren? Möchte ich belehren, mitteilen, was richtig und falsch ist? Will ich euch „beeinflussen“ etwas zu tun oder zu unterlassen? Nein, das alles kann und will ich nicht!
Ich habe mich bewusst entschieden, die „sozialen Medien“ nicht zu bespielen, weil sie mir nicht passend erschienen. Für eine Aufmerksamkeitsspanne, die kürzer ist als eine Sekunde, wollte ich mir den Aufwand nicht machen.
Aus heutiger Sicht habe ich vielleicht einen schon antiquierten Weg gewählt. Mir geht es aber um eure Aufmerksamkeit, mir geht es darum, Gedankenanstöße zu geben. Ob es gelingt, wir werden sehen.
Ich bin ins Netz gegangen!
Freuen würde ich mich, wenn ihr meine Bilder und Texte genießt und ich möchte in euch den Wunsch wecken hinauszugehen und – ganz analog – in Stadt und Land, in Gesellschaft und alleine, in der Beschäftigung mit anderen Menschen, bei der Betrachtung von Natur, Kultur, Handwerk und Kunstwerk selbst etwas für euch zu entdecken
Bei der Erstellung dieser Website habe ich wirklich viel gelernt und ich freue mich darauf weiter zu lernen.
Das Ergebnis: Ich bin ins Netz gegangen! Und damit lade ich alle ein, sich einfach einzulassen und mich ein Stück auf diesem Weg zu begleiten. Ich wünsche ich euch viele erfüllende Erlebnisse!
Gerhard Breindl

